Haus kaufen

Der Besitz der eigenen vier Wände ist nach wie vor der Traum von Millionen Menschen in der Bundesrepublik. Insbesondere bei Familien ist der Einzug ins Eigenheim ein Meilenstein in der Lebensgestaltung.

Wer ein Haus kaufen will, benötigt dafür eine erhebliche Geldsumme, die meist nicht aus eigenen Mitteln aufgebracht werden kann. Daher wird in der Regel eine Immobilienfinanzierung benötigt, die durch einen Hypothekenkredit in die Tat umgesetzt werden kann.

Ein solches Darlehen wird im Anschluss an den Immobilienerwerb dann über einen Zeitraum von bis zu dreißig Jahren zurückbezahlt. Da es sich somit um eine wesentliche Komponente der wirtschaftlichen Existenz handelt, sollten Verbraucher einige wesentliche Merkmale von Hypothekenfinanzierungen kennen, bevor sie ein Haus kaufen.

Eines dieser Merkmale stellt die Verzinsung des Darlehens dar, die je nach Vertrag unterschiedlich gestaltet sein kann. So haben Verbraucher die Möglichkeit, die gegenwärtigen Zinsen für den gesamten Darlehenszeitraum festzuschreiben, indem sie mit ihrem Kreditinstitut eine so genannte Zinsbindung vereinbaren. Diese sichert dem Kreditnehmer zu, dass die Zinsbelastung auch im Falle veränderter Marktbedingungen konstant bleibt. Eine solche Garantie ist allerdings nicht kostenlos zu haben, sondern muss in Form höherer Spesen vergütet werden.

Günstiger in dieser Hinsicht gestaltet sich da eine variable Verzinsung. Hier kann sich der dem Darlehen zugrunde liegende Zins während der Laufzeit ändern. Die Anpassung erfolgt in dem meisten Fällen in Abhängigkeit der Entwicklung eines im Darlehensvertrag vereinbarten Referenzzinses, wie zum Beispiel dem EURIBOR.

Der Kreditnehmer trägt hier das Risiko steigender Zinsbelastungen in der Tilgungsphase, kann sich aber im Falle sinkender Marktzinsen auch über finanzielle Entlastungen freuen.

Autor: admin
Datum: Montag, 10. März 2008 10:48
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