Immobilienmakler
Immobilienmakler vermitteln Wohn- und Gewerbeimmobilien zum Kauf als auch zur Miete. Sie nehmen dabei eine Vermittlertätigkeit zwischen Interessenten und Anbietern ein und führen so als Markthelfer Angebot und Nachfrage zusammen.
So finden Interessenten auf den Internetapplikationen einschlägiger Makler laufend neue Angebote. Bei Bedarf können sich Verbraucher an den Makler wenden und mit diesem einen Termin zur Objektbegehung vereinbaren. Der Makler sorgt bei Zustandekommen eines Vertragsverhältnisses auch dafür, dass alle administrativen Notwendigkeiten reibungslos über die Bühne gehen. So gewährleistet er, dass neue Mieter die Wohnung in einem ordnungsgemäßen Zustand übernehmen und bei Beendigung des Mietverhältnisses auch in einem solchen das Objekt wieder zurückgeben.
Makler verrichten ihre Arbeit nicht aus Gefälligkeit, sondern werden in Form der so genannten Maklercourtage dafür entschädigt. Bei Mietwohnungen entrichten Mieter so zwei bis drei Monatskaltmieten als Gebühr für die Leistungen des Maklers. Auch beim Erwerb einer Immobilie wird die Courtage erhoben, so ist regelmäßig ein gewisser Prozentsatz des Kaufpreises fällig.
Verbraucher können bei der Suche nach einem Objekt, das den eigenen Ansprüchen entspricht, auch auf die Leistungen eines Immobilienmaklers verzichten und so die Courtage sparen. Im Gegenzug aber kommen sie nicht in den Genuss eines erfahrenen Beraters, der bei Schwierigkeiten in Zusammenhang mit der Miete oder dem Erwerb von Wohnungen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Gerade bei dem Erwerb eines Eigenheims ist daher die Inanspruchnahme gerechtfertigt, weil der Immobilienmakler dem Interessenten ein breites Angebotsspektrum offerieren kann und so die Auswahlmöglichkeiten größer werden.